Immer mehr Kommunen fassen den Entschluss, nicht zuletzt auch durch politische Vorgaben, im Bereich Klimaschutz verstärkt aktiv zu werden, um die bundesweiten Klimaschutzaktivitäten zu unterstützen und zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele auf lokaler Ebene beizutragen. 

Ziel ist es, die ersten Schwerpunkte für einen systematischen und strukturierten Klimaschutzprozess zu definieren und den kommunalen Klimaschutzplan schrittweise, aber kontinuierlich umsetzen. Dazu wird als erste strategische Maßnahme eine geförderte Stelle für Klimaschutzmanagement zunächst auf 2 Jahre eingerichtet. 

Ziel ist die fachlich-inhaltliche Begleitung und Umsetzung der Maßnahmen sowie die Erarbeitung eines vertiefenden Klimaschutzkonzepts für die Stadt. 

Im Fokus der Beratung stehen sämtliche klimaschutzrelevanten Handlungsbereiche, die einen wichtigen Beitrag zur Minderung der Treibhausgasemissionen versprechen. Eine Fokusberatung durch einen externen Dienstleister bietet der Kommune, welche am Anfang ihrer Klimaschutzaktivitäten stehen, eine umfassende Einstiegsberatung in den Bereich Klimaschutz. 

Sie ermöglicht einen systematischen Einstieg in die Themen Klimaschutz, Energieeffizienz sowie erneuerbare Energien und es findet gleichzeitig eine Verankerung dieser Themen in die Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse der Kommune statt. 

Ziel ist es, ein kommunales Leitbild zu erarbeiten, welches einen Weg vorgibt, mit welchen Maßnahmen der Klimaschutz in der Kommune dauerhaft und nachhaltig etabliert wird. 

Alle wichtigen lokalen und regionalen Akteure kommen dazu in Workshops zusammen, um konkrete praktische als auch strategische Maßnahmen gemeinsam an einem Tisch zu diskutieren und zu erarbeiten.

Die Fokusberatung richtet sich an folgende Empfänger:

– Kommunen (Städte, Gemeinden und Landkreise) und deren Zusammenschlüsse

– Betriebe, Unternehmen u. sonst. Organisationen mit mind. 25 % kommunaler Beteiligung

– öffentlich., gemeinnützige und religionsgemeinschaftliche Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen

– Religionsgemeinschaften mit Körperschaftsstatus sowie deren Stiftungen

– Jungendwerkstätten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe

Der Ablauf und die einzelnen Schritte: